WAS IST EINE POTENZIALANALYSE?
Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen, Vorlieben und Dinge, die er nicht so mag. Die Potenzialanalyse gibt Auskunft über das Spektrum der für Sie charakteristischen Eigenschaften und Verhaltensweisen, die Sie einsetzen, um mit den vielfältigen Anforderungen einer Führungssituation fertig zu werden.
Der Test ist ein Teil des gesamten Verfahrens; sozusagen Ihre Selbsteinschätzung. Ergänzt wird der Test durch ein Analyse- und ein Beratungsgespräch.
WELCHE AUSSAGEN MACHT DIE POTENZIALANALYSE?
Beim Test wird Ihre Selbsteinschätzung mit der Selbsteinschätzung von anderen Führungskräften verglichen. Der Test gibt daher Auskunft, wie Sie im Vergleich zu anderen Führungskräften liegen.
Genauere Informationen sind durch die Ergänzung mit dem Interview und das Einbeziehen des Anforderungsprofils möglich. Je detaillierter das Anforderungs-profil bekannt ist, desto konkreter sind die Aussagen über Stärken und Entwicklungsbereiche bzw. Entwicklungsmaßnahmen.
WAS SAGEN DIE ERGEBNISSE AUS?
(1) Das Testmodell geht davon aus, dass ein hoher Testwert in einem bestimmten Faktor die Erfolgswahrscheinlichkeit als Führungskraft erhöht.
(2) Steigt eine Ausprägung in den extrem positiven Bereich, so sinkt die Erfolgs-wahrscheinlichkeit wieder. Wir sprechen dann von Übersteigerung - Fixierung - Hot Spots.
Ein Beispiel:
Selbstvertrauen ist wichtig, viel Selbstvertrauen ist günstig, zuviel Selbstvertrauen ist schlecht. Es besteht dann die Gefahr, die eigenen Möglichkeiten zu überschätzen.
Je nach Ausprägung wird Ihre Einschätzung zugeordnet:
(3) Führungskräfte geben Ihren Mitarbeitern Orientierung. Dies gelingt um so besser, je konsistenter das Verhalten der Führungskraft ist. Sind die Unter-Faktoren eines Faktors ganz unterschiedlich ausgeprägt, so wird dies als Verhaltensschwankung bezeichnet.
KONTAKT
Der Faktor Kontakt beschreibt die Fähigkeit, aktiv auf andere Menschen zuzugehen und mit Ihnen in Beziehung zu treten. Kontakt heißt auf längere Sicht, im privaten wie im beruflichen Bereich stabile und tragfähige Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Offenheit und Verständnis helfen, Konfliktsituationen positiv zu bewältigen. Die Grundlage dieses Faktors bildet das Bedürfnis nach Gemeinschaft. Die Fähigkeit zum Kontakt ist die Basis für Zusammenarbeit.
Eine Führungskraft mit hoher Kontaktfähigkeit kann zu unterschiedlichen Mitarbeitern eine Beziehung herstellen und ist in der Lage, auch mit neuen Ver-handlungspartnern schnell ins Gespräch zu kommen. Solche Personen haben ein inneres Interesse, neue Menschen kennen zu lernen und es macht ihnen Spaß, mit anderen zusammen zu arbeiten. Gesellige Anlässe und Veranstaltungen werden genutzt, um Beziehungen aufzubauen und zu pflegen.
KONTAKTFÄHIGKEIT
Der Faktor Kontaktfähigkeit gibt an, wie gut es Ihnen gelingt, aktiv Kontakt zu unterschiedlichen Menschen herzustellen.
Es fällt Ihnen leicht, mit anderen in Kontakt zu treten. Sie machen beim Kennen-lernen oft den ersten Schritt. Auch in größeren Gruppen finden Sie meist schnell Kontakt zu anderen.
KONTAKTBEREITSCHAFT
Der Faktor Kontaktbereitschaft gibt an, wie wichtig Ihnen ... etc.
FÜHRUNGSAUTORITÄT
Der Faktor Führungsautorität beschreibt die Fähigkeit, mit Macht und Dominanz umzugehen bzw. diese zu nutzen. Der Anspruch nach einem bestimmten Status ist damit verbunden. Menschen mit hoher Ausprägung äußern in Situationen, die Durchsetzung erfordern, klar und sicher die eigene Meinung. Sie reagieren auf Angriffe unverzüglich und adäquat und bekommen von anderen eine natürliche Autorität zugeschrieben. Diese Zuschreibung passiert, weil sie bei anderen das Vertrauen erwecken, sich für die gemeinsame Sache einzusetzen bzw. diese durchzusetzen. Ihnen wird die Loyalität zur Sache zugeschrieben. Das erhöht die Bereitschaft, sich ihrer Führung unterzuordnen ... etc.
Wenn Sie das vollständige Beispiel interessiert, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.
Durchführung einer Potenzialanalyse
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